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Neues Lichtzeitalter in der Endoskopie: Schott stellt Plug-n-Play-Lichtleiter SingleEZ Guide vor

Produkt | Schott steigt mit dem SingleEZ Guide in den Markt für Single-Use-Endoskope ein. Der Lichtleiter ist als Plug-n-Play-Komponente ausgelegt und lässt sich laut Hersteller leicht, schnell und kostensparend in das Gesamtsystem einbauen.

Beginnt jetzt ein neues Lichtzeitalter für Einweg-Endoskope? Bildquelle: © Schott

Beginnt jetzt ein neues Lichtzeitalter für Einweg-Endoskope?

Gerade bei sehr dünnen Skopen wie Bronchoskopen, Rhinoskopen oder Urethroskopen ist der zur Verfügung stehende Bauraum für Beleuchtung begrenzt. Das heißt, dass dem Außendurchmesser für die Lichtleiter Grenzen gesetzt sind. Das Konzept maximiert laut Hersteller die Lichtmenge, indem es den verfügbaren Raum durch eine aktive Fläche maximal ausfüllt.

Reguliertes Hitzemanagement

Der SingleEZ Guide helfe zudem, beim Produktdesign technische Hürden wie das Wärmemanagement auf ökonomische Weise zu überwinden. Die faseroptische Beleuchtungslösung trennt LED-Lichtquelle und Lichtaustrittsoptik, das Licht wird dazwischen über passive Glasfasern geleitet. 

Durch den Verzicht auf Wärme emittierende LEDs am Einsatzort, dem menschlichen Gewebe, werden die Temperatur deutlich reduziert und somit die kritische Schwelle von 41 °C unterschritten. Dies hilft, entsprechende medizintechnische Regularien wie die Norm IEC 60601-1 besser zu erfüllen: Zulassungen und rasche Markteinführung werden damit erleichtert.

Erhöhte Bildqualität durch besseres Licht

Der Leiter Guide verfügt über einen Lichtaustrittskegel von 120°, der exakt dem Öffnungswinkel der Kamera entspricht. Eine Schattenbildung wird somit verhindert. Der Farbwiedergabeindex (CRI) des Gesamtsystems wird erhöht, indem das Licht einer höherwertigen Lichtquelle farbgetreu an den Einsatzort gebracht wird. 

Reduzierte Komplexität

Die neuen Lichtleiter seien leicht ins Gesamtsystem integrierbar, da sie als fertige Plug-and-Play-Komponente zum Einsatz kommen. Das heißt, der Kunde benötigt kein Know-how über die Verarbeitung von Glasfasern: es müssen weder lose Faserbündel integriert und noch Arbeitsschritte wie Schleifen und Polieren durchführt werden.