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Superkondensator-Technologie S-Cap-Boost: Volle Leistung nur bei Bedarf

Powerbox kündigt Einführung seiner Superkondensator-Boost-Technologie S-Cap-Boost. an.Einsatzgebiet sind Backup-Systeme und Lösungen, die besondere Leistungspitzen in industriellen und medizinischen Anwendungen erfordern.

Superkondensator-Technologie S-Cap-Boost Bildquelle: © Powerbox

Superkondensator-Technologie S-Cap-Boost

Kritische Anwendungen, die in aggressiven oder beengten Umgebungen betrieben werden, sind in Bezug auf chemische und andere gefährliche Risiken streng reguliert und reduzieren oder verbieten bestimmte Arten von Batterien wie z.B. Lithium-Ionen. Aus Sicherheitsgründen müssen diese Anwendungen einen Notbetrieb bereitstellen, der lang genug ist, um Alarme und Sicherheitsabschaltungen durchzuführen. Unter diesen schwierigen Bedingungen werden herkömmliche Batterien durch Superkondensatorbänke ersetzt, deren Werte in Standardapplikationen von wenigen Farad bis zu 200 Farad reichen können, bei großen Systemen jedoch bis zur Containergröße. Der S-Cap-Boost kontrolliert alle wichtigen Parameter, von einem einzelnen 2,8-V-Zellen-Superkondensator bis hin zu einer Vielzahl von Baugruppen, die eine bestimmte Spannung und Energie für eine bestimmte Anwendung liefern.

Ein Beispiel für ein Produkt, das mit derTechnologie gebaut wurde, ist eine 2500W Backup-Einheit, die für einen industriellen Prozessrechner entwickelt wurde, der auf engstem Raum installiert ist. Das System 29F-54V-60A ist in einem 19-Zoll 2HE-Gehäuse untergebracht und verfügt über 22 Superkondensatoren mit insgesamt 29 Farad und einer Leistung von 2500W während 5 Sekunden bei Volllast und 30 Sekunden bei Halblast. Um die Ladung der Zellen zu optimieren, integriert das 29F-54V-60A einen DC/DC-Wandler mit Stromregelung, der gewährleistet, dass die Superkondensatoren bei Bedarf die volle Leistung liefern. Das Gerät verfügt über eine aktive Ladezellensteuerung mit Lastausgleich, Zellzustandsüberwachung und Alarmen. Alarmsignale wie Vcell-high, Vcell-low, Vcell-zero und Temperatur sind über eine physikalische Schnittstelle verfügbar, wobei die digitale Steuerung und Überwachung eine Option darstellt.

Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus mit 500 bis 1.000 Lade-/Entladezyklen, sind bei  Superkondensatoren 500.000 bis 20.000.000 Zyklen möglich, was diese Technologie für Anwendungen mit einer hohen Anzahl an Lade-/Entladezyklen mit hoher Energie äußerst relevant macht. Beispiele sind  industrielle oder medizinische Laser. Dafür wurden der S-Cap-Boost entwickelt, die eine sehr strenge Kontrolle der Ladung der Superkondensatoren ermöglicht, um die zwischen den einzelnen Zyklen gespeicherte Energie mit sehr hoher Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren. (me)