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Einbaunetzteil GXE600: Programmierbar, konvektionsgekühlt und leise

TDK bringt mit dem TDK-Lambda GXE600 ein neues Einbaunetzteil mit digitalem Interface und analogen Programmiereingängen auf den Markt. Dank eines Wirkungsgrades von bis zu 95% liefert das konvektionsgekühlte Netzteil 600W Ausgangsleistung und ist zur Integration in 1HE Baugruppenträger ausgelegt.

600 Watt Einbaunetzteil GXE600 Bildquelle: © TDK

600 Watt Einbaunetzteil GXE600

Die Breite des Netzteiles erfordert mit 127 mm genau 21 TE des üblichen 19“ Rasters. Besonderes Highlight ist laut Hersteller der Ausgangsspannungs- und Strombereich, der sowohl über analoge Steuerspannungen (0 - 6V) als auch über ein digitales RS-485 Interface mit Modbus-RTU-Protokoll programmiert werden kann. Mit einer Ausgangsleistung von 600W bei reiner Konvektionskühlung ist das Gerät weiter für Anwender interessant, die besonderen Wert auf eine geräuscharme, lüfterlose Kühlung legen.

Zwei GXE-Modelle stehen zur Verfügung, eine mit 24V Nennausgangsspannung (4,8 - 28,8V programmierbar), die andere mit 48V Nennausgangsspannung (9,6 - 57,6V programmierbar). Die Geräte können entweder statisch mit ihrer fixen Nennausgangsspannung betrieben werden oder als programmierbare Konstantspannungs- oder Konstantstrom-Quelle (CVCC) arbeiten. Der programmierbare Spannungsbereich umfasst 20 - 120% des Nennausgangswerts, der Strombereich 20 - 100%.

Ferner können über Modbus-RTU verschiedene Schutz- und Recovery-Parameter sowie Flankensteilheit eingestellt werden. Zudem ermittelt das Netzteil eine geschätzte Restlebensdauer der Elektrolyt-Kondensatoren und speichert die Betriebsstunden und ein Fehlerprotokoll um damit dem Anwender Informationen zur Fernwartung, Fehlerdiagnose oder präventiven Servicemaßnahmen bereitzustellen.

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Die Netzteile arbeiten mit einem Weitbereichseingang (85 - 265Vac) bei einem Erdableitstrom unter 300µA und sind standardmäßig mit doppelter Eingangssicherung (L und N) ausgerüstet. Eingangsspannungen kleiner 170Vac erfordern ein Leistungsderating (500W bis hinunter auf 100Vac; darunter 350W) oder eine forcierte Kühlung. Die zulässige Betriebstemperatur liegt bei -20°C (Startup bei -40°C) bis +70°C. Ab +50°C greift ein lineares Derating auf 50% Nennlast bei +70°C.

Zur Standardausstattung gehören neben den Schnittstellen und der Programmierbarkeit auch ein isolierter Standby-Ausgang mit 5V/1A, Fern-Ein/Aus, isolierte DC-Good- und AC-Fail-Signalausgänge. Für größere Leistungen lassen sich bis zu 5 Geräte parallel schalten. Die Abmessungen sind für ein konvektionsgekühltes Gerät mit 127x41x254 mm (BxHxT) sehr kompakt. (me)