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UVA/UVB-Lichtsensor: Hautüberwachung

Sonnencreme oder Burka? Bald kann ein Wearable Empfehlungen geben, wenn es die UV-Belastung der Haut misst.

VEML6075 Bildquelle: © Vishay

Der UV-Sensor »VEML6075«

Der integrierte UV- (Ultraviolett) Lichtsensor »VEML6075« zur Messung der Intensität von UVA- und UVB-Licht von Vishay Semiconductors basiert auf der für hohe UV-Empfindlichkeiten und Linearität optimierten »Filtron«-Technik.

Er vereint in einem nur 2,0mm x 1,25mm x 1,0mm großen SMT-Gehäuse einen ASIC mit 5 lichtempfindlichen Flächen, ein Signalverarbeitungs-IC und eine I2C-Bus-Schnittstelle für einfache Kommunikation mit einem Controller. Der kompakte Sensor enthält alle für Consumer-, medizinische und industrielle Anwendungen benötigten Funktionsblöcke.

Zu den Besonderheiten gehören separate UVA- und UVB Kanäle mit 16 Bit Auflösung; das Empfindlichkeitsmaximum liegt bei 365 nm bzw. 330 nm. Der VEML6075 misst die Intensität des UV-Anteils von Sonnenlicht und liefert einen digitalen Messwert, der dann beispielsweise von Smartphones, smarten Uhren, Fitnessarmbändern, Notebook-Computern oder Wetterstationen für UVI-Berechnungen verwendet werden kann.

Der UVI-Wert ist ein Maß für die Stärke der UV-Belastung, der die menschliche Haut im Freien ausgesetzt ist. Anhand dieses Wertes kann man dann entsprechende Maßnahmen zum kurzfristigen Schutz vor Sonnenbrand und zur langfristigen Vermeidung von Hautkrebs ergreifen.

Auch nach langfristiger UV-Einwirkung des Sonnenlichts bietet der Baustein eine angemessene Stabilität über den vollen Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C. Er lässt sich per Software in einen Shutdown-Modus mit einer Stromaufnahme von 800 nA schalten und hat einen Betriebsspannungsbereich von 1,7 V bis 3,6 V; dadurch eignet er sich für mobile elektronische Geräte und Wearables. Der VEML6075 besitzt ein bleifreies, 4-poliges OPLGA-Gehäuse.