Sie sind hier: HomeThemenweltAm Patienten

Mikroskopie: Schneller scannen

Wenn es darum geht, Proben zerstörungsfrei zu untersuchen, ist die optische Mikroskopie immer noch ungeschlagen. Da die physikalischen Grenzen jedoch recht eng sind, behelfen sich die Hersteller mit interessanten Methoden.

Fliegenhirn Bildquelle: © Carl Zeiss Microscopy

Drosophila Embryo, Konfokalmikroskopie des zentralen Nervensystems

Die Möglichkeiten des »Airyscan«-Detektors für konfokale Laser-Scanning-Mikroskope (LSM) hat Zeiss auf Anwendungen erweitert, die ein hohes Maß an Bildaufnahmegeschwindigkeit verlangen. Das »Fast«-Modul für LSM 880 mit Airyscan ermöglicht die parallele Anregung und Detektion von vier Bildpixeln. Dies resultiert in einem vierfachen Geschwindigkeitsgewinn bei gleichbleibender Sensitivität und 1,5-fach höherer Auflösung.

Die hohen Aufnahmegeschwindigkeiten erlauben es Forschern, eine klassische Domäne von Resonanzscannern zu betreten, ohne Kompromisse im Signal-Rausch-Verhältnis eingehen zu müssen. Das Mikroskop eignet sich sowohl für Einzel- als auch Multiphotonen-Experimente und bietet somit einige Flexibilität für Anwendungen in den Lebenswissenschaften.

Das Fast-Modul ergänzt die Plattform für konfokale Lebendzell-Mikroskopie. Bestehende ZEISS LSM 880 Systeme können auf einfache Weise mit dem neuen Modul nachgerüstet werden.

© Carl Zeiss Microscopy/Balazs Erdi, Max F. Perutz Laboratories, University of Vienna, Vienna Biocenter, Vienna, Austria.
Hochgeschwindigkeits-Mikroskopie an einem Drosophila-Embryo