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DC/DC-Wandler: Einstellungssache

Wenn aus einer Einzelversorgung kleinere Spannungen mit hohen Strömen abgezweigt werden sollen, ist es gar nicht so einfach, die medizinischen Normen zu erfüllen.

i6A Bildquelle: © TDK-Lambda

250 W-DC/DC-Wandler

Ein ungewöhnlich großer Einstellbereich für die Ausgangsspannung – 3,3 V bis 24 V – zeichnet die neue 250-W-DC/DC-Wandlerreihe »i6A« von TDK-Lambda aus. Die nicht-isolierten Wandler liefern bis zu 14 A Ausgangsstrom, arbeiten bei  9 V bis 40 V Eingangsspannung und weisen dank ihres 1/16-Brick-Formats eine hohe Leistungsdichte von 26,06 W/cm3 auf.

Die Wandler eignen sich sehr gut dazu, aus dem Einzelausgang eines regulären 12-V- oder 24-V-Netzteils weitere Spannungen mit hohem Nennstrom abzuzweigen – zumal sie mit bis zu 98% Wirkungsleistung arbeiten. Typische Einsatzfelder finden sich in Medizin- oder Kommunikationsanwendungen sowie bei portablen Ausrüstungen.

Mit 3,3 cm x 2,29 cm x 1,27 cm sind die offen auf der Leiterplatte aufgebauten Wandler, gemessen an ihrer Ausgangsleistung, winzig. Sie arbeiten bei Umgebungstemperaturen zwischen -40 °C und +125 °C. Dank ihres thermischen Designs ist ihr Derating sehr gering, selbst bei geringem Luftstrom und hohen Umgebungstemperaturen. Ein optimiertes Transientenverhalten bei dynamischen Spannungsänderungen erspart in vielen Fällen externe Kondensatoren und spart so Platz auf dem Board.

Die Standardausstattung der i6A-Reihe umfasst einen Anschluss-Pin zum Trimmen der Ausgangsspannung, einen Remote-Sense-Anschluss für den Ausgleich von Spannungsabfällen über den Ausgangsleitungen, Fern-Ein/Aus (positive oder negative Logik) sowie den Schutz vor Eingangs-Unterspannung, Überstrom und Übertemperatur. Optional stehen Power-Good-Signal, Synchronisation der Schaltfrequenz und sequenzielles Anlaufen zur Verfügung.

Die Sicherheitszulassungen umfassen IEC/EN 60950-1 und UL/CSA 60950-1; zudem tragen die i6A-Wandler das CE-Zeichen gemäß der Niederspannungs- und der RoHS2-Richtlinie.