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Röntgenkongress: Diagnostik&Intervention: CT, MRT und PET

Die Radiologie ist eine Schlüsseldisziplin, die durch ihre Mitwirkung an Therapieentscheidung und -planung, Intervention und Verlaufskontrolle insbesondere in interdisziplinären Kontexten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

IQon Spectral CT Bildquelle: © Philips

Der Dual-Layer-Tomograph »IQon Spectral CT«

Bei »IQon Spectral CT« von Philips handelt es sich um einen auf Dual Layer-Detektortechnologie basierenden Computertomograph, der in nur einem Scan Graustufenbilder plus spektrale Informationen generiert. Letztere ermöglichen eine Farbquantifizierung, eine exakte Darstellung der Strukturen und eine einfache Unterscheidung von Gewebetypen anhand ihrer spezifischen Zusammensetzung. Für die spektrale Differenzierung verfügt der NanoPanel Prism-Detektor über zwei Layer, die Röntgenphotonen mit hoher und niedriger Energie unterscheiden. Auf diese Weise lassen sich chemische Elemente wie Kalzium oder Jod sowohl quantitativ als auch qualitativ in kolorierten Aufnahmen erfassen, wodurch sich völlig neue Analyseoptionen für eine Vielzahl von Krankheitsbildern eröffnen.

Wiederholungsuntersuchungen will Philips auch mit »first-time-right imaging« vermeiden. Der »Ingenia 1.5T S« mit digitaler »dStream«-Technik, »iPatient«-Plattform und »Premium IQ« versetzt den Patienten in die Lage, seine unmittelbare Umgebung während der Untersuchung selbst zu gestalten. Eine spezielle Monitorlösung dient der visuellen Ablenkung, »ComforTone« reduziert den Lärmpegel, beruhigende Töne fördern die Entspannung. Außerdem erhält der Patient über eine AutoVoice-Funktion Ateminstruktionen und Informationen über den Verlauf der Untersuchung. Eine 70 Zentimeter weite Magnetöffnung rundet das Komfortpaket ab.

Das »mDIXON XD« bietet eine MR-Bildgebung, die Abweichungen darstellt, die andernfalls durch Fett verdeckt sein könnten, und die den Informationsgehalt durch Kontraste (Wasserbilder, Fettbilder, in phase, out of phase) in einem einzigen Scan steigert. Bei mit ferromagnetischen Implantaten versorgten Patienten unterstützt die ScanWise Implant Software den Anwender durch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Eingabe von Herstellerdaten bei der Prüfung der Kompatibilität, sodass auch diese Patientengruppe bei entsprechender Indikation von den Vorteilen der MR-Diagnostik profitieren kann.